Campotel (Überland)

29. März 2026 Aus Von Mario Veichtlbauer
Aufenthalt vom 21.03.2026 bis 28.03.2026 → 7 Übernachtungen
Ort 49214 Bad Rothenfelde
Land Deutschland
Webadresse https://www.ueberland-camping.de/campotel

Hallo meine Lieben! Schnappt euch einen Kaffee (oder ein Kaltgetränk eurer Wahl), lehnt euch zurück und seid dabei, wenn es wieder heißt: Veichtis on Tour!

Wir haben unseren treuen Dacia Dokker vor den Wohnwagen gespannt und uns auf den Weg nach Bad Rothenfelde gemacht. Sieben Tage (plus Abreisetag) voller Salz, Sturm und mysteriöser Zeichen lagen vor uns. Hier ist unser Reisebericht vom Campotel!


Tag 1: Landratten im Luxus-Modus

Ankunft auf dem Campotel. Erster Check: Die Ausstattung. Leute, die haben hier ernsthaft Geschirrspüler! Wer braucht da noch Wellness, wenn man nicht von Hand abwaschen muss? Einziger Wermutstropfen: Wer seinen Müll loswerden will, sollte Wanderschuhe anziehen – der Entsorgungsplatz liegt gefühlt in der nächsten Zeitzone. Aber hey, Bewegung schadet ja nicht.

Tag 2: Steine, Stufen und Schlemmen

Ab zu den Externsteinen! Beeindruckend, diese Felsformationen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz haben wir die verbrannten Kalorien sofort wieder reingeholt: Eisbecher, heiße Waffeln und Apfelstrudel. Balance ist schließlich alles. Danach ging es noch zum Hermannsdenkmal – der alte Kerl hält dort oben immer noch tapfer die Stellung.

Tag 3: Das Labyrinth und der Jakobsweg

Heute stand der Gräfliche Park in Bad Driburg auf dem Plan. Wir haben uns tapfer durch das Labyrinth gekämpft, aber den berühmten Yin-und-Yang-Brunnen haben wir vom Aussichtsturm aus einfach nicht erspäht. Vielleicht brauchen wir neue Brillen?

Nach einem Bummel durch die Stadt und einem Abstecher ins Moormuseum passierte es: An der Kirche entdeckten wir, dass wir uns auf dem Jakobsweg befinden. Ein Zeichen? Wer weiß! Das Mausoleum war leider wegen Renovierung dicht, also ab nach Paderborn. Shopping für die Kids und – zack – am Dom direkt wieder die Jakobsmuschel entdeckt.

Abends dann die Action: Sturm- und Regenwarnung! Wir haben sicherheitshalber das Vorzelt abgebaut. Sicher ist sicher.

Tag 4: Land unter in Bielefeld

Gute Entscheidung mit dem Zelt! Es hat die Nacht über ordentlich gepfiffen und geschüttet. Bei dem Schmuddelwetter wollten wir spontan zu Dr. Oetker. Tja, Pustekuchen! Man muss sich dort wohl ein halbes Jahr vorher anmelden. Spontan-Touristen? Fehlanzeige. Also Plan B: Ab ins Einkaufszentrum in Bielefeld. Sah von außen klein aus, war aber innen riesig. Die Kreditkarten haben geglüht.

Tag 5: Salz in der Luft

Endlich mal unseren direkten Urlaubsort Bad Rothenfelde erkundet. Das Highlight: Das „alte Gradierwerk“.

Was ist eigentlich ein Gradierwerk? Ein Gradierwerk ist eine Anlage zur Salzgewinnung, bei der Sole (Salzwasser) durch Reisigbündel (meist Schwarzdorn) rieselt. Dadurch verdunstet Wasser, der Salzgehalt steigt und – das Beste für uns – die Luft wird herrlich salzhaltig und gesund!

Danach ging es noch für einen kurzen Abstecher nach Osnabrück.

Tag 6: Markthallen-Blues

Auf nach Herford in die Markthalle. Leider war es dort ziemlich leer – die Touris fehlen wohl aktuell. Da Bad Salzuflen quasi auf dem Rückweg lag, haben wir dort auch noch vorbeigeschaut. Und was gab es da? Richtig, noch ein Gradierwerk! Wir sind jetzt quasi Experten für salzige Luft.

Tag 7: Das volle Programm & Münster-Vibres

Heute wollten wir es wissen: Bad Rothenfelde, Teil zwei. Ab 13:00 Uhr kann man das Gradierwerk nämlich auch von innen besichtigen. Mega spannend! Am Ende landet man im Inhalationsraum, wo die Sole vernebelt wird. Einmal tief durchatmen – danach sind die Atemwege so frei wie seit Jahren nicht mehr. Für die Kids gab es den Planetenpfad, auf dem man per Audioguide unser Sonnensystem abläuft.

Zum Abschluss ging es nach Münster. Und ratet mal… wieder der Jakobsweg! Langsam wird es unheimlich. Ein tolles Detail: Die Hansesteine in der Stadt. Das sind Pflastersteine aus anderen Städten, die die Verbundenheit der Hansestädte symbolisieren.

Tag 8: Abfahrt

Tschüss, Bad Rothenfelde!
Es war eine Woche voller Entdeckungen, viel Wind und einer Menge Salz auf der Haut.